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Renditepotenzial erhöhen - Durch Hebel und Trendfolge

Durch Hebel und Trendfolge

​1. Ausgangspunkt – der „normale“ ETF
Man geht davon aus, dass ein breit gestreuter Indexfonds wie der S&P 500 langfristig etwa 8 % Rendite pro Jahr erwirtschaftet. Das ist der statistische Durchschnittswert, wenn man einfach investiert bleibt und die Schwankungen aushält.

2. Hebel – Verstärkung von Chancen und Risiken
Was passiert, wenn wir diesen Index hebeln?
Ein 3x gehebelter ETF verstärkt die täglichen Kursbewegungen – sowohl nach oben als auch nach unten. Aus kleinen Schwankungen werden größere Ausschläge. Dadurch können die Renditechancen deutlich steigen, gleichzeitig erhöht sich aber auch das Risiko erheblicher Verluste.

3. Risikobegrenzung – die Idee der 200-Tage-Linie
Um dieses Risiko zu steuern, nutzen Anleger häufig die sogenannte 200-Tage-Linie (SMA 200). Sie bildet den langfristigen Trend ab:

Liegt der Kurs über der Linie → gilt das als Aufwärtstrend.

Liegt der Kurs darunter → als Warnsignal für mögliche Abwärtsphasen.

Eine einfache Regelidee lautet also: Nur in Phasen oberhalb der 200-Tage-Linie den Hebel einsetzen – und bei Unterschreiten das Risiko reduzieren.


4. Kombination – Hebel trifft Trendfilter
Die Kombination von Hebel-ETF und SMA 200 ist keine Garantie für Gewinne, aber sie stellt eine klare, regelbasierte Herangehensweise dar. Sie soll die großen Aufwärtsbewegungen mitnehmen und gleichzeitig die größten Einbrüche abfedern.

5. Umsetzung als Idee
Diese Idee wird beispielhaft im wikifolio The Amumbo Effect sichtbar: Link zum Zertifikat.
Es handelt sich nicht um eine Anlageempfehlung, sondern um eine Möglichkeit, sich mit dem Gedankenexperiment „Hebel + Trendfilter“ auseinanderzusetzen.

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